Die besten Mitarbeiter und die besten Produkte bringen dem Unternehmen letztendlich nichts, wenn sie sich einfach nicht verkaufen. Daher beschäftigt sich die Absatzwirtschaft seit jeher mit allen Faktoren, die mit der Preisfindung eines Produktes, dem Marketing und dem Vertrieb zu tun haben.
Der Begriff Absatzwirtschaft wird heute jedoch nur noch selten gebraucht, meist spricht man vom Marketing. Genau genommen ist dies allerdings nur der Oberbegriff für mehrere Unternehmensbereiche, zu denen auch die Absatzwirtschaft gehört. Schauen wir uns doch einmal etwas genauer an, welche wichtigen Bereiche zur Absatzwirtschaft zählen, wie diese mit dem Marketing verknüpft sind und welche Softwarelösungen zur Automatisierung und Optimierung der entsprechenden Prozesse eingesetzt werden können.
Marktforschung
Bevor überhaupt ein Produkt konzipiert und gefertigt wird, das sich idealerweise in Massen verkauft, sollte entsprechend Marktforschung betrieben werden. Darunter versteht man das Eruieren von Absatzchancen für ein Produkt. Es wird also ermittelt, ob überhaupt ein Markt für das Produkt besteht und in welcher voraussichtlichen Menge sich das Produkt verkaufen wird. Zur Marktforschung können zahlreiche Softwareprogramme eingesetzt werden, die beispielsweise das Kaufverhalten von Verbrauchern auswerten und daraus Rückschlüsse über die Absatzchancen eines Produktes ermöglichen.
Absatzpolitik
Nachdem die Marktforschung ihre Aufgabe erfüllt hat und herausgefunden wurde, welche Chancen ein Produkt auf dem Markt hat, kommt schließlich die Absatzpolitik zum Zuge. Diese umfasst sämtliche Entscheidungen im Unternehmen, die bezüglich des Absatzes getroffen werden. Dazu gehören strategische, operative und prozessuale Maßnahmen. In diesem Bereich muss eine geeignete Software zur Unterstützung der Absatzpolitik mit anderen Softwarelösungen möglichst nahtlos zusammenarbeiten, etwa mit Tools zur Produktionsplanung oder für die OEE Berechnung.
Preisfindung
Den richtigen Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. Spezielle Softwaretools können Unternehmen bei der Preisfindung unterstützen, indem sie beispielsweise Konkurrenzprodukte am Markt auswerten oder statistische Untersuchungen und Umfragen unter Verbrauchern heranziehen, um herauszufinden, wie viel jeder Einzelne für ein bestimmtes Produkt auszugeben bereit ist.
Vertrieb
Ist der Markt eruiert und der richtige Preis für ein Produkt gefunden, kann es schließlich hergestellt werden. Was fehlt jetzt noch? Richtig: der Vertrieb, also der Verkauf an Großhändler und/oder Endverbraucher. Dieser bildet einen sehr wichtigen Zweig in der Absatzwirtschaft und ist maßgeblich dafür verantwortlich, ob alle vorher unternommenen Anstrengungen letztendlich in einen Erfolg münden. Der Vertrieb kann durch viele verschiedene Softwarelösungen unterstützt werden, sowohl online als auch offline in der realen Welt. So können spezielle Softwareprogramme Produkte im Internet genau dort platzieren, wo sich die Zielgruppen aufhalten. Darüber hinaus lässt sich das Verhalten potentieller Kunden mittels Softwaretools verfolgen, so dass daraus wertvolle Rückschlüsse gewonnen und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können.
Was zeichnet eine gute Software für die Absatzwirtschaft aus?
Eine gute Software zur Absatzwirtschaft zeichnet sich vor allem durch die konsequente Kunden- und Marktorientierung aus. Sie ermöglicht die strukturierte Erfassung und Pflege von Kundendaten sowie eine zielgerichtete Segmentierung und Ansprache relevanter Zielgruppen.
Durch moderne CRM-Tools wird es möglich, individuelle Kundenbedürfnisse zu erkennen und somit genau passende Angebote unterbreiten zu können. Zudem unterstützt die Software durch umfangreiche Analysefunktionen, z. B. Dashboards und Kennzahlenberichte, die Entscheidungsfindung im Vertrieb. Prognoseinstrumente schaffen Einblicke in zukünftige Entwicklungen und tragen zur Optimierung des Vertriebs bei. Besonders wichtig ist zudem die Fähigkeit, verschiedene Absatzkanäle, von E-Commerce über den Außendienst bis hin zu Social Media, nahtlos zu integrieren.
Besonders wichtig ist, dass eine leistungsfähige Absatzwirtschaftssoftware effiziente Automatisierungsmöglichkeiten bietet. Ebenso wichtig sind aber auch Datenschutz und IT-Sicherheit. Das bedeutet konkret: Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie der DSGVO, der Schutz sensibler Kundendaten und eine differenzierte Rechtevergabe für Nutzer sollten selbstverständlich sein. Zu guter Letzt: Eine offene API-Struktur sowie die Möglichkeit zur Cloud- oder On-Demand-Nutzung machen die Software flexibel anpassbar an unternehmensspezifische Anforderungen. Wer auf diese Punkte bei der Auswahl seiner Software für die Absatzwirtschaft achtet, kann damit viele Prozesse optimieren und automatisieren.






